Sonntag, 21. September 2014

25.KASSELER HERKULES-BERGLAUF 20.09.2014



25. KASSELER HERKULES - BERGLAUF

Gestern um 15.00 Uhr war es so weit. Da fiel der Startschuss zum 25. Kasseler Herkules - Berglauf. Ich habe mich entschieden mit dabei zu sein.
Kurz vor 14.00 Uhr kam ich bei der Reformschule, wo der Start war, an. Als ich aus der Straßenbahn Richtung Herkules geschaut habe, konnte ich das Wahrzeichen nicht sehen und der Himmel wurde immer dunkler. Da kam mir der Gedanke , ob es während des Laufs trocken bleibt.
Zuerst ging ich zur Anmeldung. Anschließend in ein Klassenzimmer, wo man sich umziehen konnte. Danach wollte ich mich warmlaufen .Als ich nach Draußen kam ,fing es an zu regnen. Regen hin Regen her ich lief los und machte meine Runde. Zum Glück regnete es nicht so stark. Was schlimmer war, war das aufkommende Gewitter. Über oder hinter dem Herkules grummelte es . Zum Glück hat der Regen kurz nach dem Start aufgehört und ich kam bei strahlender Sonne am Herkules an.

Zum Lauf selbst. Dieses Mal war ich mir bis zum Schluss nicht sicher , ob ich mit laufen werde, deswegen war die Vorbereitung ziemlich locker. Seit letztem Jahr bin ich die Strecke nur 1 Mal gelaufen und das war letzten Mittwoch. Oben angekommen war ich kaputt und um 3 Minuten langsamer, als letztes Jahr. Da wusste ich , dass es diesmal keine PBZ geben wird.
Von der Reformschule bis zur Löwenburg ging es erstaunlicherweise sehr gut .Ich habe  für die 2 km und 180 Meter Höhendifferenz knapp  14 Minuten gebraucht. Danach ging es 1 Kilometer fast immer bergab und auch da war ich schneller als am Mittwoch. Das schlimmste Stück kam zwischen Plutogrotte und Kaskaden. Wie letztes und vorletztes Jahr hab ich da am meisten zu beißen gehabt. Die letzten 2 Kilometer von dem Kaskaden Restaurant bis zum Herkules lief es wieder besser.
Kurz vor dem Ziel wurde ich noch von Marika Leichsenring, die auch im Sport Center Kassel trainiert, noch abgefangen.
Nachdem ich die Ziellinie passiert habe musste ich erstmal was trinken . Ich hatte Durst. Die 3 Becher mit warmer Flüssigkeit und 2 Müsliriegel taten nach der Anstrengung richtig gut.
Wie immer nach der Zielankunft trifft man den einen oder eine andere die man vom sehen kennt und plaudert ein bisschen über das Erlebte. Fast alle sind dann froh heil oben angekommen zu sein.
Zum Beispiel gestern habe ich eine Läuferin von Laufschule Kassel wieder getroffen. Auch sie war am Mittwoch oben bei Herkules. Beide haben wir es besser gemacht, als am Mittwoch.

Summa sumarum bin ich froh gestern doch mitgemacht zu haben. Es ist immer wieder  schön die 6,2 Kilometer hoch zu laufen ,auch wenn es anstrengend ist. Im Vordergrund steht das Glücksgefühl während des Laufs und das ausloten , wie der Körper auf so eine Anstrengung reagiert. Auch das Staunen darüber , dass man ein Zahn zulegen kann, obwohl man denkt es geht nichts mehr. Das war, ist und wird der Grund sein warum ich mir das immer  wieder antue.

Übrigens habe ich mich in der Wertung Männer und Zieleinlauf zum Vorjahr verbessert. Nur in dem M 55 ein bisschen schlechter . Die Zeit 40:42:02 Minuten war um 1:35 Minuten schlechter als im Vorjahr , aber 1:18 Minuten besser ,als am Mittwoch.


Fazit : SEHR SEHR ZUFRIEDEN.

Kommentare:

  1. Super herzlichenGlückwunsch.Inzwischen kann ich nachvollziehen,es heisst wenn mal wieder alles gegeben hat. Also bleiben wir dran unf teilen noch viele sportliche Ereignisse,jeder auf seine Art und Weise.
    LG Pippi

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