Donnerstag, 18. September 2014

Letzter Lauf der NHC Serie


LETZTER LAUF DER NHC-SERIE 2014

Am 10.09.2014 stand bei Lauffreak der letzte Wettkampf in der diesjährigen NHC Laufserie.
Es war und ist immer noch eine meiner Lieblings Strecken. Obwohl ich Anfang September viel lange Strecken  mit dem Rad gefahren bin und meine Beine ein bisschen schwer waren , habe ich beschlossen in Körle zu laufen. Mir war von vorne klar , dass das von der Zeit her kein toller Lauf sein wird. Ohne den Druck lief ich dann viel lockerer .
Vom Start an ging es volle Pulle voran. Irgendwann machten sich die schweren Beine bemerkbar und ich nahm das Tempo raus . Die Strecke in Körle ist eine Wendestrecke, das heißt nach 5 km ging es wieder auf der gleichen Strecke zurück. Dabei waren die ersten 5 km der Anstieg und zurück ging es nur bergab. Das fiese dabei ist , was man auf dem Hinweg an Zeit verliert , kann man auf dem Rückweg nicht mehr aufholen. So war es auch bei mir . Hinterher habe ich den Lauf analisiert und gesehen , dass ich mehr Zeit bergauf gebraucht habe . So war ich am Ziel mit 55,25 Minuten glatte 2 Minuten langsamer als letztes Jahr. War aber für mich nicht so ein Drama. Ich wusste warum und ich hatte damit gerechnet. Trotzdem hat es wieder Spaß gemacht.

Eigentlich wollte ich dieses Jahr nur 4 NHC Läufe bestreiten. Am Ende sind es sogar 9 geworden. Letztes Jahr waren es nur 8. Am Anfang bin ich nur locker mit gelaufen, weil mir klar war , dass ich nicht in die Endwertung komme. Danach war es auch schon egal.
Trotzdem bin ich dieses Jahr nur um 400 Punkte schlechter als letztes Jahr. Das sind  bei insgesamt ca. 90 km Strecke  knapp 7 Minuten langsamer als im Vorjahr. Bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Von insgesamt 15 Läufer in der Endwertung werde ich den Platz 12 belegen.

In diesem Jahr steht nur noch ein Wettkampf auf dem Programm. Es ist der Bergpark Berglauf am kommenden Samstag. Ich will hoffen , dass das Wetter mitspiel und es ein guter Lauf wird.

Bis dann bleibt gesund und genießt das Leben. Es ist viel zu kurz um sich über Kleinigkeiten zu ärgern.

Samstag, 6. September 2014

Meine Fahrradtour Kassel-Rotenburg-Kassel

Meine Radtour  Kassel-Rotenburg-Kassel

Gestern war bei mir die letzte Sommerurlaub Radtour angesagt.
Geplant war mit der RT 5 von Kassel nach Melsungen und weiter mit dem Rad nach Rotenburg . Nach einen kurzen Aufenhalt  zurück bis Melsungen. Anschließend wieder RT 5 nach Kassel.
Das Wetter war herrlich . Ich habe gedacht, dass es kälter sein wird und habe mich ein bisschen zu warm angezogen. Statt einer Jeans hätte ich eine Sommerhose anziehen sollen.
Auf dem Weg mit der RT nach Melsungen habe ich mich kurzfristig entschlossen schon in Guxhagen aus zusteigen und von da weiter mit dem Rad die Tour fort zu setzen.
Auch gestern habe ich viele getroffen die Zeit hatten für eine Radtour. Bis Melsungen kannte ich schon die Strecke von Mittwoch.
Die ersten 4 Kilometer von Melsungen nach Rotenburg fand ich nicht so schön. Man fährt die ganze Zeit an einer viel befahrenen Bundesstrasse entlang. Erst danach wird der Weg schöner. Über schöne Radwege durch die Natur  ging es erstmal nach Malsfeld und von da nach Beiseförth.
In Beiseförth habe ich kurzfristig den R1 aus den Augen verloren,aber bin dann ein kurzes Stück zurück bis zum letzten Hinweisschild und weiter ging es.
Am Abend vor der Tour habe ich gesehen , dass in der Nähe von Beiseförth eine Fahrradseilbahn geben soll,die mit einer Kurbel von Radfahrern bedient werden muss, sonst geht es nicht voran  Auf dem Hinweg habe ich aber die Strasse genommen und erst später habe ich gemerkt , dass es keine gute Idee war. Es ging steil  Berg rauf und  Berg  runter und das gleich zwei Mal. Es war sehr anstrengend , aber ich habe es geschafft. Der Rest der Strecke bis Rotenburg führte über befestigte Radweg mitten durch die Felder. Dabei habe ich mich gefragt , ob diese Wege extra für Radler, oder für die Bauern angelegt wurden.
In Rotenburg bin ich "planmäßig" angekommen. Ich habe mir für die ca 30 km 2 Stunden gegeben und so lange hat es auch gedauert. Als erstes bin ich in Rotenburg zur Touristen Info um mir Info Material über Rotenburg zu holen. Danach suchte ich mir ein schönes Plätzchen um etwas zu trinken. Als ich was gefunden habe, entschloss ich mich für einen Teller Salat und eine große Apfelschorle . Nach dem ca 54 km tat es richtig gut.























Anschließend war ein kleiner Rundgang durch Rotenburg angesagt. Genau beschrieben in einen extra Post.
Gegen 15.30 Uhr habe ich mich auf dem Rückweg gemacht. Diesmal habe ich auch den Schlenker in Beiseförth zur deutschlandweit einzigartigsten  Fahrradseilbahn gemacht. Es war ein tolles Erlebnis.Dort angekommen muss ich ziemlich kaputt ausgesehen haben . Es war eine Gruppe von Radlern die auch auf die Überfahrt wartete und einer von ihnen sagte nur gibt doch den Mann was zu trinken, sonst kippt er noch um . Ich bekam eine Flasche Radler und gleich ging mir besser.



Das Kurbeln hat auch Spaß gemacht , wie die Bilder beweisen.











Als wir drüben waren  bedankte ich mich bei den Radlern für die Erfrischung  und bin weiter.








In Morschen angekommen habe ich noch eine Pause gemacht und mir  das Zisterzienser-Nonnenkloster Haydau  angesehen.
Danach ging es weiter über Melsungen bis nach Kassel . Als ich in Kassel am Auedamm ankam kam gerade der Bus Linie 16 Richtung Ständeplatz. Ich war fix und fertig , deswegen entschloss ich mich den zu nehmen. Vom der Haltestelle Fünffensterstrasse bin ich das kurze Stück nach Hause geradelt.
Dort angekommen sagte der Sebastian zu mir, dass Petra schon den Suchtrupp los schicken wollte.
War aber  nicht nötig ich war schon da.

Nach den 120 Kilometern in 6 Stunden und 44 Minuten-reine Fahrzeit- war ich über das warme Essen  und die große Apfelschorle die auf mich warteten sehr froh.

Insgesamt muss ich sagen: Es war ein sehr schöner und abwechslungsreicher Tag. Heute morgen spüre ich aber meine Beine.

Nun geht mein Sommerurlaub zu ende . Meine Fahrrad kann sich jetzt ein bisschen erholen und ich darf ab Montag wieder  Bücher an Mann und Frau bringen.

Freitag, 5. September 2014

Radtour von heute

Radtour von heute

Jetzt erstmal ganz kurz. Bin insgesamt den ganzen Tag unterwegs gewesen und habe insgesamt über 120 km gemacht. Es war ein toller Tag mit vielen Erlebnissen . Es reicht vielleicht sogar für 2 Post. Ich muss darüber erstmal schlafen und melde mich bei Euch am Wochenende mit reichlich Bildmaterial.
Bis dann

Euer Sportfreak

Mittwoch, 3. September 2014

Von Kassel nach Melsungen


Meine Fahrradtour Kassel - Melsungen


Heute war es dann soweit. Ich wollte das trockene Wetter ausnutzen und habe beschlossen mir den R 1 von Kassel Richtung Melsungen  - FULDA-RADWEG-  aus der Nähe anzuschauen. Um kurz nach neun bin ich dann los geradelt.
Zuerst ging es Richtung Auedamm und dann weiter mit einer kleinen Meditation-Schleife nach Fuldabrück .
Das Wetter war zum Rad fahren optimal. Trocken und nicht zu warm. Je weiter ich kam um so schöner wurde die Landschaft. Als ich schon dachte ohne Steigungen geht es nach Melsungen kamen sie prompt.
Nach dem Anstieg hatte ich dafür aber sehr schöne weite Sicht auf die Umgebung.




                                                                                                                                                                Ich habe auch gemerkt , dass ich die Strecke schon einmal teilweise mit meinem Sohn Sebastian abgefahren bin





Diese Brücke ist in der Nähe von Guntershausen. Rechts sieht man den Rest einer alten Brücke an die die neue angebaut wurde. Auf der linken Seite ist es ähnlich.



Auch heute bin ich vielen Gleichgesinnten begegnet. Für ein Wochentag waren es erstaunlich viele. Kurz hinter Guntershausen habe ich sogar welche getroffen die mir gesagt haben , dass sie bis nach Hamburg wollen. Habe ihnen viel Glück gewünscht und bin weiter.
Hier muss ich unbedingt was einflechten und eine Lobeshymne auf mein Fahrrad singen oder besser schreiben.
Meine Leetze habe ich sage und schreibe am 22.04.1994 gekauft. Seit dem leistet sie mir treu Gesellschaft. Musste oft viele Monate im dunklen Keller verbringen, aber sie hat immer ihr bestes gegeben.Heute war es auch nicht anders . Nach meiner letzten Regen Fahrt habe ich sie sauber gemacht und der Kette Öl gegeben und das hat man heute gemerkt. Trotz ihrer 20 Jahre schnurrte sie vergnüglich vor sich hin und brachte mich bis nach Melsungen Ja Ihr habt richtig gelesen . Irgendwann habe ich beschlossen die 40 km von Kassel nach Melsungen zu fahren.
Als ich dort nach knapp 3 Stunden ankam , war ich glücklich und zufrieden . Die erste kurze Pause habe ich am Marktplatz gemacht .











Das Fachwerkrathaus und die anderen Fachwerkhäuser sind wirklich sehr schön.Während ich sie mir anschaute trank ich mein Wasser  und  verdrückte eine Banane . Danach ging mir wieder richtig gut.





Vor der Rückfahrt bin ich noch ein bisschen durch die Stadt und in der Nähe vom Schloss gönnte ich mir ein Pott Kaffee und ein Stück Pflaumenkuchen. Es war beides sehr lecker .




Nach dem ich mir auch noch  die Bartenwetzerbrücke, eine der schönsten Brücken in Hessen,
angeschaut habe ging es auf gleichen Wege zurück nach Kassel.




Es waren insgesamt knapp 84 Kilometer die ich aber nur ein bisschen in den Oberschenkeln und am Po merke. Vielleicht sollte ich über einen neuen Sattel nachdenken.

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen , dass es auch heute eine sehr unterhaltsame Tour war. Bin voll auf meine Kosten gekommen. Viel Bewegung auf der frischen Luft und wieder neue Ecken vor der Tür von Kassel entdeckt.

Montag, 1. September 2014

Erst das Radeln, dann das Laufen und zum Schluss ......

ERST DAS RADELN, DANN DAS LAUFEN UND ZU SCHLUSS .....

Nun denkt vielleicht einer: Ist den der Lauffreak verrückt geworden. Will er etwa bei Triathlon mitmachen.
Bei aller Liebe : Das wäre nichts für mich. Da müsste ich 40 Jahre jünger sein.

Nachdem der Monat August bei mir unter dem Motto RAD stand , wollte ich heute wissen wie sich das viele Radfahren auf  das Laufen ausgewirkt hat. Bin auch deswegen wieder Mal zu Lauftreff von Sport Center Kassel gegangen.
Wir waren eine für unsere Verhältnisse große Gruppe . Ich glauben 6 oder 7 Leute. Es fiel die Entscheidung langsam los zu laufen und dann schauen wie es weiter gehen soll. Die ersten 2 Kilometer haben sich bei mir gut angefühlt. Kam gut mit. Danach bildeten sich 2 Gruppen und wir haben entschieden , dass wir das Mittelstück in 2 Gruppen getrennt laufen und die letzen beiden Kilometer wieder zusammen zurück "traben".
Ich blieb bei der schnelleren Truppe. Nach weiteren Kilometer wurde ich langsam müde und habe beschlossen alleine weiter zu laufen und die anderen beiden wollten zusätzlich eine Runde um den Aueteich drehen.
Wir sollten uns dann wieder an gleicher Stellen treffen. Ich habe mich aber leider verlaufen und so kam ich zum Treffpunkt mit der langsameren Gruppe alleine. Die liefen dann weiter . Ich habe schlechtes Gewissen bekommen und habe auf die anderen trabend gewartet. Irgendwann tauchten sie auf und nachdem ich ihnen erklärt habe was passiert ist und sie wissen wollten , ob die anderen vor unter hinter uns sind, liefen wir die letzten 2 Kilometer zu dritt zusammen weiter.

Ich muss sagen, dass das Rad fahrend doch was gebracht hat. Das Laufen fiel mir leichter und ich danach nicht so kaputt war. Ich werde Montag in einer Woche wieder mit laufen.

Da ich diese Woche noch Urlaub habe , werde ich bei gutem Wetter vielleicht ein Teil vom Fulda - Radweg in Angriff nehmen. Wird eine schöne Abwechslung sein.

Falls ich es realisieren werde, melde ich mich bei Euch wieder. Bis dann habt eine Gute Zeit.

Mittwoch, 27. August 2014

Lauffreak schreibt wieder



NEUES VOM LAUFFREAK

Es sind schon mehrere Wochen wo ich was geschrieben habe. Dafür gibt es viele Gründe. Ich fand es einerseits langsam langweilig über meine Läufe zu berichten. War immer das Selbe. Ein weiterer Grund war die Sommerpause bei NHC.
Vor drei Wochen habe ich mir so gedacht, wie es wäre mit dem Fahrrad von Kassel nach Warburg in Westfalen zu fahren. Da ich im Buchhandel arbeite war es für mich leichter an entsprechendes Material zu kommen. Ich fing an zu recheschieren und musste feststellen , dass es keinen direkten Radwanderweg von Kassel nach Warburg gibt. Man muss mal den einen dann wieder einen anderen nehmen.
Um sicher zu sein, habe ich den Ehemann von unsere ehemaligen  Kassenkraft angerufen. Er meinte , dass man es tatsächlich Stückeln muss.
Bei meinen ersten drei Versuchen habe ich nur immer die Hälfte der Strecke geschafft. Gestern fiel mir ein Satz vom Herrn Schwarze-den besagten Ehemann- ein. Er meinte , dass man mit dem Zug nach Hofgeismar fahren soll und dann weiter den Diemel- Radweg von Hofgeismar nach Warburg.
Die Wettervorhersage für heute war sehr positiv und so habe ich beschlossen den Vorschlag in die Tat um zusetzten. Ich hätte statt bis Hofgeismar  eine Station weiter fahren sollen. Im Zug von Kassel Richtung Hofgeismar traf ich einen Biker mit dem ich in`s Gespräch kam. Er meinte ich soll bis Hümme fahren ,da spare ich mir den Anstieg. Ich wollte aber nicht. Kurz hinter Hofgeismar fing es schon an mit den Anstiegen.
Zuerst fuhr ich Richtung Zwergen. Von den 11 km waren die ersten 4 nur Anstieg.Erst leicht und dann wurde es immer schlimmer. Ich musste da an den Biker im Zug denken. Ich sagte mir nur Oha, wenn das so weiter geht dann Prost Mahlzeit. Das Schicksal hatte aber ein Einsehen mit mir und belohnte mich mit einer Abfahrt die man nur geniessen konnte. Nur bergab .
Von Zwergen ging es nach Liebenau und dann weiter nach Warburg. Den größten Teil der Strecke fährt man wirklich die Diemel entlang-daher der Name-. Bei den sehr sonnigen Wetter hatte man viele schöne Aussichten .Erst auf Hofgeismar , dann auf weite Felder mit Kühen und Pferden und zum Schluss auf Warburg. Zwischendurch habe ich 2 Pausen gemacht und nach 1 Stunde und ca 30 Minuten war ich in Warburg.

ICH HABE ES GESCHAFFT.
Zwar nicht die ganze Strecke von Kassel nach Warburg am einen Tag, aber immer hin bin ich bis nach Warburg gekommen.  Das wurde dann auch mit einem Stück Pflaumenkuchen und Trinkschokolade gefeiert.

Danach wollte ich eigentlich von Warburg nach Kassel mit dem Zug zurück , aber das Wetter war immer noch schön und es war noch früh am Tag . Der Glockenturm schlug gerade  1 Uhr Mittags. So beschloss ich den gleichen Weg wieder zurück zu radeln. Obwohl ich schon paar Kilometer in den Beinen hatte ging es bis auf 2 Stellen-eine davon die rasante Abfahrt auf dem Hinweg- sehr gut.

In Hofgeismar habe ich mich bis Bahnhof durchfragen müssen, aber war dann um 15.07 Uhr da. Der Zug kam dann auch 10 Minuten später und so konnte ich wieder Richtung Kassel mich fahren lassen.


Soll ich Euch was sagen.  Ich habe das Radfahren für mich neu entdeckt. Noch in Münster -mein vorherige Wohnsitz- sind Petra und ich viel Rad gefahren. Hier in Kassel war ich gezwungen es zu tun. Der Weg zur Arbeit war weit und da bin ich geradelt. Dann sind wir innerhalb von Kassel  umgezogen und der Weg war nicht mehr so lang.Das Rad blieb immer öfters stehen. Ein Mal im Jahr das Sattelfest. Da darf man auf der Landstraße von Kassel nach Hann Münden (25km eine Strecke) radeln. Das war dann Alles.
Seit Anfang August 2014- habe ich heute ausgerechnet-  bin ich schon insgesamt 240 km geradelt und es hat bis jetzt immer Spaß gemacht.Auch das eine Mal wo ich in strömenden Regen fahren musste, weil da, wo ich war kein Bus und keine Bahn fuhr.

Vielleicht wird aus dem Lauffreak ein Radfreak.  Ich weiß es noch nicht. Die Zukunft wird es zeigen.
Bis dann bleibt gesund und haltet Euch tapfer.  Ich werde noch 10 Tage mein Urlaub und die eine oder andere Fahrradtour genießen.

Samstag, 14. Juni 2014

IMMER WIEDER SCHÖN

IMMER WIEDER SCHÖN

Mein letzter Post ist schon fast ein Monat her.Seit dem habe ich 3 NHC Läufe absolviert.Es fing in Wolfhagen an.Eine Woche später bin ich in Melsungen gelaufen. Der letzte Lauf war gestern in Niestetal Heiligenrode. Alle 3 Läufe hatten Spaß gemacht.Jeder war aber auch anders. Die einzige Strecke die ich schon letztes Jahr gelaufen bin war  in Wolfhagen. Ich habe mich gefreut dort wieder zu laufen, aber von der Zeit her war ich schlechter.
Der NHC Lauf in Melsungen war für mich Neuland. Wenn die Möglichkeit bestehen sollte, werde ich nächstes Jahr dort wieder starten. Es ist eine wunderschöne und schnelle Strecke. Es gibt dort Abschnitte , wo man richtig Gas geben kann , was ich auch gemacht habe.
Nun muss ich noch kurz erwähnen , seit den  Lauf in Melsungen habe ich neue Laufschuhe.Nach 2 Jahre war das dringend notwendig. Obwohl ich sie vorher eingelaufen habe, ist mir ein Anfänger Fehler passiert. Der Schnürsenkel am linken Schuh ist mir immer wieder aufgegangen. Insgesamt 3 Mal. Ich sage nur gedacht: Pech gehabt.  So viel zu Melsungen. Dafür war die Zeit für die 9,6 km mit 52 Minuten noch gut.
Nun zu dem gestrigen Lauf. Übrigens auch Neuland. Nie dort gelaufen. Der Start war ziemlich spät um 18.30 Uhr. Dank netter Kollegen durfte ich  früher aufhören zu arbeiten und so konnte ich dort laufen. Meine liebe Petra war auch mitgekommen. Diesmal sind wir so gefahren, dass wir 1 Stunde vor dem Start da waren.Ich konnte mich in Ruhe anmelden und umziehen. Dann war aufwärmen angesagt. War nicht der einzige. Waren viele bekannte Gesichter dabei die ich getroffen habe. Ich bin  den ersten Kilometer der Strecke abgelaufen und dann wieder zurück zum Start.
Um 18:30 Uhr viel der Startschuss und alle liefen los. Es ging bei 182 Meter Höhenmetern los. Bis Kilometer 2,7 stiegen wir auf 238 Meter. Es war teilweise sehr anstrengend für mich, aber auch ich bin dann irgendwann oben angekommen. Nun hieß es die verlorene Zeit aufholen. Ab da ging es bis Kilometer 8,5 nur bergab. Von 238 auf 162 Höhenmeter. Das war der beste Teil der Strecke . Dort habe ich gemerkt , dass ich inzwischen fast 13,5 km pro Stunde laufen kann. Es war einfach toll.
Bei Kilometer 8,5 kam ein kleiner giftiger Anstieg , aber der Hammer waren die 400 Meter zwischen 9,4 und 9,8 Kilometer . 12 Höhenmeter Unterschied . Mein lieber Scholli das war sehr anstrengend sage ich Euch. Nicht um sonst haben die Veranstalter diesen Teil der Strecke DIE HÖHLE genannt. Ab da ging es nur noch bergab zum Ziel. Als ich dort ankam war ich Fix und Foxi , aber glücklich den Lauf absolviert zu haben.
Zu Hause habe ich dann im Internet das Ergebnis nachgesehen . Es hat mich positiv überrascht. Diese anstrengenden 10,4 Kilometer habe ich in 54,40 Minuten geschafft. In meiner Altersklasse bin ich nicht wie die letzten Male Dritt oder Viert Letzter geworden. Diesmal war es Platz 6 von 12 Teilnehmern. Meine Freude war RIESENGROß.
Sie wurde noch größer als ich sah , dass  ich schneller als einer, der bei Grün Weiß Kassel trainiert ,war.Ich war auch 5 Minuten schneller, als mein ärgster "Rivale" in der NHC Wertung.  Nun kann ich das Wochenende genießen und gestärkt in die neue Woche gehen.

Schuhe nochmal binden. Schließlich soll sich Melsungen nicht nochmal wiederholen.

Kurz vor dem Start
Gleich ist es so weit

Hoffentlich rennen mich die Anderen nicht über den Haufen

Noch ein Lächeln Richtung Petra

Gleich habe ich es geschafft