Mittwoch, 15. Februar 2017

Intervalle Dauerlauf Training

Heute ist Mittwoch und da ist Intervall Training angesagt.
Zum aufwärmen bin erstmal locker  ca. 10 Minuten von der Goethestraße über die Willi Alle , Pfannkuchstraße und Philosophenweg bis zur Brücke Frankfurter Straße . Dahinter geht ein asphaltierter Weg steil nach oben.

An der Stelle wollte ich mein Intervalle Training absolvieren. Sollte 4 Mal hoch so schnell ich kann und dann langsam wieder zurück. Das habe ich auch gut geschafft. Nach 2 Minuten Pause wollte ich das gleiche nochmal machen. Die ersten 2. Durchgänge kein Problem. Bei 3. Mal musste ich kurz vor dem Gipfel ins Gehen umschalten. Das 4. Mal habe ich mir dann geschenkt. War ziemlich geschafft.

Nun war der langsame Dauerlauf in mittlerer Trainingsintensität GA 1-2 (ca.147 Schläge pro Minute)angesagt.Das ist mir auch gelungen und hat viel Spaß gemacht. Bei dem Tempo (5:45) hatte ich auch Zeit die Umgebung zu betrachten.
Es schien die Sonne und es war warm(in Vergleich zu letzten Wochen).Was mich gewundert hat. Es waren mehr Spaziergänger als Läufer unterwegs.
Meine Runde ging von der Brücke über Landau-,  Menzelstraße, am Stadion und Eissporthalle vorbei zur Fulda Promenade. Die dann entlang bis zu Orangerie. Den Halbbogen und den asphaltierten Weg zurück zum Philosophenweg, Pfannkuchstraße hoch ,Willi Allee, Murhardstraße und schon war ich auf der Goethestraße und zu Hause.

Das heutige Training war abwechslungsreich, schweißtreibend und hat viel Spaß gemacht.

Nun zum meinen amüsiert auf dem Post auf FB. Nach dem ich meine Uhr ausgelesen habe ,war ich eben amüsiert als ich bei Garmin mein Trainings Effect gesehen habe.
Ich laufe keuchend den Weg hoch und das 7 Mal und Garmin bescheinigt mir gerade für meine heutige Leistung  geringen aeroben  Nutzen ( bei denen ist es dann 3,4 auf ihrer Skala). Habe mehr erwartet.
So ist das Leben . Ich habe offensichtlich nicht alles gegeben was möglich war. Für die Zukunft gilt die Devise von meinen ehemaligen Trainer -"quelle dich du Sau".
Deswegen war ich amüsiert.

So nun mache ich Schluss. Wünsche Euch einen schönen Abend

Euer  Sportbär

Samstag, 28. Januar 2017

Lauffreak und das Laufen im Winter

In den letzten Wochen hat der Winter uns voll im Griff. Es ist kalt bis  sehr kalt und stellenweise auch glatt. Nun fragte sich auch der Lauffreak : Soll ich bei dem Wetter raus und laufen ?

Die Antwort : Ja unbedingt.Das bisschen Kälte und Glätte sollte keine Ausrede sein es nicht zu tun.

In den letzten 4 Wochen habe ich 171 Kilometer laufend zurückgelegt. Um es gleich klar zu stellen.Es ging und geht mir nicht  eine bestimmte Zahl an Kilometern zurückzulegen.

Freude am laufen steht bei mir immer im Vordergrund.

Ich versuche auch jeden Lauf anders zu gestalten. Mal ist es die Länge,mal ist es die Geschwindigkeit in der ich eine bestimmte Strecke laufe oder ich sage mir, heute läufst du die Strecke so, dass die Herzfrequenz den ganzen Lauf bei zum Beispiel 150 Schlägen pro Minute ist.Ich versuche auch immer eine andere Strecke zu laufen. Es soll immer was Neues dabei sein. So wird es nie langweilig.

Da es in den letzten Wochen kalt bis sehr kalt war spielt die Bekleidung eine wichtige Rolle. Zum Glück habe ich mir im Herbst Thermo Laufsachen zugelegt. Die habe ich auch gebraucht um nicht nach dem Lauf mit einer Erkältung kämpfen zu müssen. Bis jetzt habe ich immer die entsprechenden Sachen angehabt.Während des Laufs habe ich nie gefroren.

Diesen Winter habe ich  noch eine andere Erfahrung gemacht. Durch den Schnee zu laufen ist was ganz anderes, als ein Lauf auf dem Asphalt oder auf einem Waldboden. Es erfordert ein bisschen mehr Kraft , aber es macht auch Spaß durch eine verschneite Landschaft und bei Sonnenschein zu laufen.
Ein weiteres Thema im Winter ist die Dunkelheit . Ich habe es versucht mit einer Stirnlampe zu laufen , aber da ich stark kurzsichtig bin, habe ich mich entschlossen es nicht zu tun. Es ist nichts für mich.Zu gefährlich.Da ich die Zeit, wann ich laufe, selbst bestimmen kann ,ist es einfach besser und sicherer für mich bei Tageslicht zu laufen. Nachteil ist, dass ich dann alleine unterwegs bin, aber das macht mir nichts aus.
Die Tage werden langsam immer länger und dann kann ich wieder Montags und Mittwochs mit dem anderen Läufer, die zum Lauftreff kommen zusammen laufen.

Am 12.03.2017 werde ich an den Frankfurter Halbmarathon teilnehmen. Langsam steigt die Vorfreude wieder an einem Wettkampf teilzunehmen. Bis dann heißt es aber : trainieren,trainieren .

Wünsche Euch ein schönes Wochenende

Euer Lauffreak

Sonntag, 1. Januar 2017

Kaufunger Silvesterlauf

Nun war es gestern so weit . Ich habe mich entschlossen an den für mich 4. Kaufunger Silvesterlauf teilzunehmen. Es war eine richtige Entscheidung. Meine innere Stimme sagte mir :Laufe es wird ein schöner , erfolgreicher Lauf.
Am Samstag morgen wusste ich nicht, dass außer Gerhard Dux auch einige vom Lauftreff mitlaufen werden . Das stellte sich erst heraus als ich in der Gesamtschule zu der Anmeldung kam. Wir waren eine schöne Truppe
Nach einer kleinen Gesprächsrunde sind dann Jörg und ich zum Warmlaufen los. Auf einmal drehe ich mich um und der Jörg war verschwunden. Später hat er mir erzählt,dass er noch kurz zum Auto ist um sich Handschuhe zu holen. Es war auch mit -2,2 Grad nicht gerade warm.
Pünktlich um 14:30 Uhr fiel dann der Startschuss und der wir liefen alle los. Wie immer ließ ich mich vom Umfeld beeinflussen und den ersten Kilometer lief ich unter 5 Minuten. Bis zirka Kilometer zwei war Jörg an meiner Seite.Irgendwann wurde er schneller und ich musste abreißen lassen.
Der Anstieg zwischen Kilometer 1,5- 3 kam mir diesmal nicht so schlimm vor und ich lief ihn durch.
Da ich mich noch gut fühlte gab ich auf dem Abstieg weiter Gas. Wir hatten auch optimale Bedingungen. Es war zwar kalt aber sonnig.
Während des Laufs traf ich immer wieder die gleichen Gesichter. Mal haben sie mich überholt, mal hab ich sie wieder eingeholt. Meinen Schrecken vor den letzten Anstieg vor dem Ziel habe ich gestern auch überwunden. Auch den lief ich mit Vollgas durch.

Auf der Zielgraden hörte ich die Stimme des Kommentators die die letzten Reserven aktiviert hat.
Zum ersten Mal während eines Laufs habe ich gar nicht auf die Uhr geschaut. Erst im Ziel als ich auf die Stopp Taste gedrückt habe . Was ich da sah hob meine Stimmung noch mehr . Da stand 38:58 Minuten. SUPER dachte ich mir.
Letztes Jahr hast Du für die selbe Strecke noch 40:39 Minuten gebraucht. Was will man mehr. Die offizielle Netto-Zeit des Veranstalters hieß 39:00 Minuten. Das heißt ich war 1:39 Minuten schneller . In meiner Altersklasse sind 32 Teilnehmer gestartet und bei mir reichte es für Platz 10. Auch das hat mich gefreut.
Dieses Jahr bin ich sofort nach dem Zieleinlauf zum duschen . Auch das war eine gute Entscheidung. Zum ersten Mal seitdem ich in Kaufungen starte hatte ich warmes Wasser zum duschen.
Nachteil war , dass als ich in der Halle, wo es was zu essen gab, ankam waren allen bekannten Gesichter schon weg. Schade . Ich habe gedacht wir trinken noch gemütlich Kaffee und essen ein Stück Kuchen.
Nun man kann nicht alles haben. So habe ich beschlossen nach Hause zu fahren und dort meinen Kaffee und Kuchen zu trinken und zu essen.

Meine innere Stimme hat recht behalten . Es war ein sehr schöner und erfolgreicher Silvesterlauf.

Ich wünsche Euch Allen ein erfolgreiches und sorgenfreies Jahr

Euer Lauffreak

Samstag, 15. Oktober 2016

Mit dem Rad von Kassel nach Melsungen und zurück

Gestern früh kam mir eine Idee .Warum zuhause hocken. Draußen schien die Sonne und es sah so aus als ob sie es den ganzen Tag tuen würde.Schon wieder laufen ? Nee, besser eine Fahrradtour machen.
Gesagt getan. Schnell noch die Sachen zusammenpacken und los ging es.
Ihr müsst wissen, der Radfreak ,Freund von Lauffreak , kennt keine halben Sachen. Wenn schon den schon. So beschloss ich den R 1 Richtung Melsungen zu nehmen.
Es war auch eine Gelegenheit meine Garminuhr auf eine neue Probe zu stellen. In der letzten Zeit weigert sie sich die Karte anzuzeigen. Nun habe ich sie bei Aktivität auf Radfahren gestellt und fuhr los . Nach ca 20 Minuten schaue ich auf meine Uhr und sehe , dass sie zwar die Zeit anzeigt und Herzfrequenz, aber weder Pace noch Entfernung. Ich habe angehalten und die Aktivität auf Sonstige umgestellt . Dort das Gleiche . Zum Schluss habe ich die Einstellung Laufen und da zeigte sie mir nach ca 1 Stunde 5,9 km. Ich bin zwar kein Rennfahrer und mein Rad kein Rennrad, aber ein bisschen schneller bin ich schon gefahren.
Dieses ganze hin und her hat mir meine Laune ein wenig vermiest , aber irgendwann war mir das auch egal. Uhr zurückgesetzt und die Fahrt genossen.
Diese Strecke bin ich nicht zum ersten Mal geradelt . Ich wusste schon, dass ich zwei Mal ein Anstieg  bewältigen muss. Beide Male bin ich auf der halben Höhe vom Rad und habe geschoben.
Hinter Guntershausen hatte ich bei Alex Ruh eine Pause eingelegt. Ich hatte ja Zeit, keine Hetze nötig. Nach einen halben Birne und Apfel trank ich noch warmen Tee und genoss den schönen Ausblick. Dann ging es weiter.
Die Sonne schien , aber es kam ein kalter Fahrtwind dazu. Ich war froh das ich aktiv war, sonst wäre mir ein bisschen kühl.
Nach ca 2 Stunden waren die ersten 40 Kilometer absolviert. Ich bin in Melsungen angekommen.
Nun hielt ich nach einem Kaffee ausschau. Schon bald fand ich ein kleines niedliches  und beschloss
dort meine 2. Pause zu machen. Ich bestellte ein Pott Kaffee und ein Zwetschgenkuchen dazu.
Ich war schon ein bisschen durchgeschwitzt und mir war auch kalt. Der warme Kaffee belebte wieder mein Körper. Der Kuchen war frisch gebacken und schmeckte sehr gut. Mach ungefähr halben Stunde sah ich auf meine Uhr und entschloss mich auf  den Rückweg zu machen.
Während der Rückfahrt habe ich auch andere Radfahrer getroffen ,auch ein paar auf einem Rennrad.
Langsam merkte ich,dass eine Radlerhose seine Vorteile hat. Ich besitze so was nicht. Mein Po war gut durchmassiert nach den vielen Kilometern die ich geradelt bin.
In Kassel angekommen war ich geschafft , aber auch glücklich es gemacht zu haben. Es war ein schöner Tag den ich so schnell nicht vergessen werde.
Heute Nacht hatte ich zwar Schmerzen im linken Knie, aber jetzt merke ich nur mein Po.
Nun werde ich gleich mit Petra in die Stadt fahren (Straba nicht Rad ). Wir wollen ein paar Besorgungen machen.
Wünsche Euch allen schönes Wochenende und Erfolg bei allem was Ihr so vorhabt.

Euer Sportbär


Montag, 10. Oktober 2016

Lollslauf Bad Hersfeld 09.10.2016


Gestern war es dann soweit. Es ging mit dem Lauftreff Runners Point nach Bad Hersfeld zum 17.Bad Hersfelder Lollslauf.
Der 10 Kilometer Lauf sollte um 13.00 Uhr starten , deswegen haben wir beschlossen den Zug um 10.14 Uhr zu nehmen. Er war auch pünktlich. In Guxhagen ist auch noch Günni dazu gekommen. Die Stimmung war prächtig und die Zugfahrt verging sehr schnell.
In Bad Hersfeld sind wir zuerst zur Schilde-Halle um die Startunterlagen abzuholen . Ging auch ganz flott. Nach dem umziehen zurück auf die Empore in der Halle wo wir unsere Taschen zur Aufbewahrung abgeben konnten. Nun hieß es warten und  die Zeit bis zum Start überbrücken.
Wie jedes Jahr waren die Hahner Zwillinge zum Lauf angereist. Noch vor dem Start ist es mir gelungen von Anna ein Autogramm auf mein RP Shirt zu bekommen. Ich finde sie sehr sympathisch .





 Noch schnell ein Gruppenfoto



und dann gingen wir alle fröhlich Richtung Start. Kurz warm laufen und es war  so weit.
Diesmal bin ich am Anfang mit Günni und Angela los gelaufen . Wir wollten nicht zu schnell laufen und das haben wir auch so gemacht. Kurz nach dem Start zwickte es bei mir im rechten Oberschenkel. Meine Befürchtung , dass ich den Lauf nicht zu Ende laufen kann , ist zum Glück nicht eingetreten.
Leider habe ich mir die ersten 3 Kilometer zu gemütlich gemacht. Im Vergleich zu 2014 lag ich da schon 1 Minute 50 Sekunden hinten. Obwohl ich ab da Gas gegeben habe , reichte es nicht die verlorene Zeit aufzuholen . Zum Schluss blieb die Uhr bei 53 Minuten und 12 Sekunden stehen.
War also schneller als 2014.
Den Lauf werde ich guter Erinnerung behalten. Das Wetter war toll . Es war kühl , aber die ganze Zeit trocken. Während des Laufs habe ich viel Spaß gehabt. Es waren viele Läufer in verschiedenen Altersgruppen und der Laufstil einiger war sehr interessant anzusehen.
Zum ersten Mal habe ich erlebt , dass mich jemand während des Laufs angesprochen hat. Er wollte wissen welche Zeit ich anpeile und in welcher AK ich laufe. Er selber war AK 70 und wollte unter einer Stunde laufen. Dann noch guten Lauf gewünscht und weg war ich.
Die letzten  paar hundert Meter waren wie jedes Jahr eine kleine Herausforderung für mich . Es ging erst leicht Berg hoch und dann noch um Häuserblock bis zum Ziel. Es war geschafft.
Dieses Jahr ist es mir gelungen durchzulaufen .Auch das fand ich positiv.
An der Getränke und Bananen/Äpfel Ausgabe fand sich die ganze Lauftreff Gruppe zusammen und es wurde über den Lauf diskutiert.
Zurück in der Schilde-Halle haben wir unser Gepäck geholt und uns umgezogen. Danach gab es eine Runde Kaffee und Kuchen. Dank Sara konnten wir mit einem leckeren Getränk auf das erreichte anstoße.

 Vor dem Gang zum Bahnhof noch ein Foto mit den Zwillingen.




Die Rückfahrt ging genauso schnell und reibungslos wie die Hinfahrt vorbei.

Es war ein sehr gelungener und fröhlicher Sonntag.Freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr.

Samstag, 8. Oktober 2016

KASSELER HERKULES-BERGLAUF 01.10.2016



Heute vor einer Woche habe ich an den Berglauf teilgenommen. Wie vor zwei Jahren war das Wetter nicht so gut. Den ersten Kilometer sind wir bei Nieselregen gelaufen. Mit 12,8 Grad war es sehr angenehm zu laufen.
Jedes Jahr nach dem Lauf nehme ich mir vor die Strecke öfters zu laufen. Leider bleibt es beim Vorsatz.
Dieses Jahr bin ich die Strecke,wie vor 2 Jahren,nur einmal gelaufen. Genau eine Woche vor dem Wettkampf. Das war definitiv zu wenig um gut abzuschneiden .
Eine Sache fand ich sehr putzig . Kilometer 2 und 6 habe ich in identischer Zeit zurück gelegt:7:16 Minuten.
Der Rest war das übliche. Mal schneller , mal langsamer. Wie immer war der Abschnitt Plutogrotte -Kakaden Restaurant der langsamste. Dort bin ich zwei Mal gegangen statt gelaufen. Das hat mich hinterher ein bisschen geärgert.
Was mich gefreut hat , war die Tatsache , dass außer mir auch Eva vom Lauftreff  RP  mit am Start war. So konnte ich vor dem Start und auch nach dem Lauf mich mit ihr über das erlebte austauschen.
Das fand ich sehr schön.
Nach dem Lauf gab es oben beim Herkules was warmes zu trinken . Nach der schweißtreibenden Strecke , haben alle zugegriffen. Was dieses Jahr gefehlt hat war die Medaille und Müsliriegel. Schade ,
Als Eva und ich nach dem Lauf in der Reformschule ankamen , waren schon die Ergebnisse da und Freude ,Strahl .
In meiner AK M 60 habe ich von 7 Teilnehmern den 3. Platz belegt. Ich konnte es nicht fassen. Die Zeit 41:24 Minuten. Achtzehn Minuten schneller als der Letzte,auch AK 60, und "nur" 36 Sekunden langsamer als 2014 .
Wenn das kein Grund zur Freude ist, dann weiß ich nicht.
Jetzt noch ein paar Bilder .

Wie man sieht war oben am Herkules alles andere als sonnig und ziemlich frisch

Dank Thomas Lang sind die beiden Fotos entstanden. 




Freitag, 7. Oktober 2016

Kassel Marathon 18.09.2016

Kommenden Sonntag vor 3 Wochen war der Kassel Marathon Sonntag. Erst jetzt komme ich dazu darüber zu berichten.
Diesmal war es trocken und mit 16 Grad fast optimales Wetter um 21,197 Kilometer zu laufen.
Zum ersten Mal fühlte ich mich in der Masse nicht so allein. Dieses Jahr sind mehrer aus unserem RP Lauftreff mit gelaufen.


                                             

Es war ein ganz neues Gefühl . Auch dieses Jahr ließ sich Petra nicht nehmen und kam mit zum Start im Aue Stadion. So konnte Sie uns das schöne Foto machen. Danke Dir dafür.
Nun zum Lauf selbst. Meine Zeitvorgabe war klar definiert. Unter 2 Stunden bleiben , aber auch Spaß haben.
Am Anfang bin ich los gelaufen , als ob es ein 10 Kilometer Lauf und kein HM wäre. Eine ganze Zeit fühlte es sich auch prima an. Es lief alles wie geschmiert. Bei Kilometer 11 lag ich nur 30 Sekunden hinter der Zeit vom Vorjahr, aber dann kamen die Kilometer 13- 16. Die waren laufentscheidend   .In diesem Abschnitt war ich 2 Minuten langsamer . Die restlichen Kilometer waren dann auch nicht das was ich laufen wollte. Ich werde es wohl nicht lernen mir die Kraft bei längeren Läufen besser aufzuteilen . Ist halt eine Begabung über 21 Kilometer stets das gleiche Tempo zu laufen ,auch wenn es zwischendurch 65 Meter Höhenunterschied gibt. Bei besserer Einteilung hätte auch ich es geschafft. Zum Schluss fehlten läppische 40 Sekunden um mein Ziel, unter 2 Stunden zu bleiben , zu erreichen.
Abschließend wollte ich noch sagen. Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Lauf , ich hatte  meistens Spaß und bin froh gesund durch die Strecke gekommen zu sein. Es gab auch Läufer die das Glück nicht hatten und auf Hilfe der Sanitäter angewiesen waren.
Auch nächstes Jahr gibt es in Kassel den Marathon wieder . Vielleicht ...........
In diesem Sinne noch ein paar Bilder.








 Kurz vor dem Start


    Für den Läufer eine Banane. So ist es brav.